ueber uns – část 5

Über uns

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Mathias

Mathias wurde am Samstag den 6.1.1691 geboren . Er heiratete am Sonntag dem 19.11.1713 Magdalena, die Tochter des Paul Kortus und der Katharina aus Stachau. Der Redner auf seiner Hochzeit war kein anderer als Pavel Peklo aus Žírec. Es hat den Anschein, das jener Pavel Peklo ein verkappter Woldřich sein könnte, welcher unter dem Hausnamen genannt wird.

Mathias verblieb in Michalow. Auf dem Grundstück seines Vaters erbaute er das Anwesen mit der Grund Nr. 93. Ein Eintrag darüber ist, in den schon erwähnten Grundbüchern von Hartmanitz, vom 6.5.1717. von seinen Vater bekam er ein Stück Acker unter dem Weg, welcher an die Oubislauer Felder angrenzt (wahrscheinlich ist damit das heutige Kundratec gemeint), und ein Stück Wiese unter dem Haus, wie die Feldsteine anzeigen, bis zum Bach, und ein Stück Wiese unter den Müllerswiesen bis zu den Stachauer Wiesen.

Mathias war zweimal verheiratet und hatte 11 Kinder.

Der Zweig von Mathias ist auf den Skizzen der Reihe 1 veranschaulicht.

Im Kapitel „ Über uns – bedeutende und interessante Persönlichkeiten unseres Geschlechts“ ist ein Artikel über Oberst Alois Voldřich JUC, einen beachtenswerten Gelehrten und Marine Offizier, über welchen die alten Stachauer mit Bewunderung und Erstaunen sprachen „ … wie kann den der bei der Marine dienen??? In Wien ham´s doch kein Meer.“ Weiterhin war jener Alois Champion im heiraten (4x) und was die Nachkommenschaft angeht ist er wahrscheinlich auch die Nr. 1 (29/32).

Eine weitere interessante Person ist Alois aus Berwyn, ein Emigrant, mit einen reinen Böhmischen Herzen.

Jacob

Jacob´s Zweig nimmt beinahe 10% aller bekannten Voldrichs ein. Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt, aber wir wissen das er zum Zeitpunkt seines Todes, am Samstag dem 7.9.1737, 50 Jahre alt war. Er heiratete im Alter von 38 Jahren am Sonntag den 29.9.1715 Dorothea, die Tochter von Georg Wolf. Redner auf seiner Hochzeit war wiederum jener schon erwähnte Pavel Peklo aus Žírec. Das relativ hohe Alter des Bräutigams lasst die Vermutung zu, das dieser beim Militär gedient hat.

Zur Zeit der Hochzeit wird Jacob als Eigentümer der Mühle mit der Haus Nr. 89 aufgeführt. Der erster Vermerk über eine Übergabe von Eigentum an Jacob ist im Grundbuch vom 29.9.1715, also zum Tag seiner Hochzeit. Seine Nachkommen besaßen die Mühle fast bis in die Hälfte 19. Jahrhunderts, bis sie die Familie Kraml übernahm. Ob der Urenkel von Jacob, Josef eine Tochter hatte, welche einen Kraml heiratete, oder er die Mühle verkaufte, wissen wir nicht. Sicher ist auf jeden Fall, das zur Zeit der Volkszählung von 1864, Mathias Kraml, sein Eheweib, 4 Kinder und 8 andere Personen in der Mühle wohnten. Im Jahr 1880 kam die Mühle wieder zurück in den Besitz der Familie Voldřich. Franziska Kraml, Witwe des Mathias Kraml verkaufte das Gewerbe am 24.1.1880 für 4.000,- Gulden an Mathias und Magdalena Woldřich, Kaufleute in Michalow Nr. 90

Dieses Ehepaar ist im Stammbaum der Voldřichs in seiner Weise eine Rarität, denn es verbindet einige seiner Zweige.

Mathias´s Vater, der Inwohner Josef stammte von den Smolnik´s – Nr. 92 ab. Die Mutter, geborene Voldrich, aus Kůsow Nr. 15. Der Sohn von Mathias und Magdalena, geb. Stach, ebenfalls Mathias genannt, heiratete Maria, die Tochter von Johann Voldřich von den Smolnik´s, aber us der Linie des Mathias und der Anna geb. Woldřich aus Reckenberg. Nach ihn übernahm die Mühle ihr Sohn Ladislav in Jahre 1925. Zuvor im Jahre 1923 heiratete dieser Aloisia Voldřich aus der Linie des Paul. Ihr Sohn, ebenfalls Ladislav, wurde 1933 geboren, und der Familientradition treubleibend heiratete er 1969, Maria Voldřich, die Tochter von Bohumil, ebenfalls aus dem Familienzweig von Paul. Nebenbei, ihre Großmutter ist Anna Voldřich aus Chaluppi. Von 1976 an, bis heute sind sie die Eigentümer der Mühle, auch wenn diese schon lange nicht mehr mahlt.

Der Zweig von Jacob ist auf den Skizzen der Reihe 4 veranschaulicht.

Thomas

Der letzte der Söhne war Thomas. Er wurde am Donnerstag den 26.11.1676 in Michalow Nr. 91 geboren. Vom Vater erhielt er ein Grundstück, auf welchen er das Anwesen Nr. 95 erbaute. Das Grundbuch von Hartmanitz, der Eintrag vom 6.5.1715: „…. als Mitgift widme ich von meinen Anwesen ein Stück Wiese, ein Stück Acker…“, Begrenzungen die für jene Zeit sehr Klar formuliert waren. „ In der genannten Wiese befindet sich Brunnen mit einer Quelle, welche, in den Wintermonaten in das Mühlgerinne einzuleiten, Thomas verpflichtet sei.“

Am 20. Januar, heiratete er Anna, die Tochter des Veit Saček aus Čabuz. Miteinander hatten sie 11 Kinder. Nach Anna´s Tod heiratete er erneut, und zwar Marianne, die Tochter Simon Schtrobl. Mit seiner zweiten Frau hatte er noch drei weitere Kinder, zwei Mädchen und 3 Knaben starben noch im frühen Kindesalter. Seine Tochter Katharina wird nur im Grundbuch erwähnt. Acht seiner Söhne erlebten das Erwachsenenalter.

Den grund erbte Paul, sein jüngster Sohn aus erster Ehe. Nach ihn Pauls Sohn Josef, und darauf am 21.1.1821 dessen Sohn Mathias.

Aus der Volkszählung von 1864 geht die Existenz der Nr. 95 hervor. Zweifellos handelt es sich um ein Leibesgedinge (Altenteil), auch wenn es kein „Alter“ bewohnte, sondern Mathias´s Sohn mit seiner Frau Katharina. Außer ihnen weiter ihre 1 Jahr alte Tochter Maria, der Knecht Thomas Voldřich mit seiner Frau Anna und ihrer 20 Jährigen Tochter Anna, und weitere 10 Personen, Knechte mit ihren Familien. Josefs Tochter Maria, heiratete im Jahre 1883 Karl Kortus, als Mitgift bekam sie eines der Anwesen, und nach den Tode ihres Vaters, durch Erbschaft auch das Zweite. Im Jahre 1945 eignete die Familie Kortus beide Anwesen, also Nr. 95 u. 96. die Erklärung dafür ist, das nach Mathias tod, beide Anwesen in die Hände seines Sohnes Josef übergingen, nachfolgend in die seiner Tochter Maria und letztendlich ind die ihrer Nachkommen – der Kortus.

Der Zweig von Thomas ist auf den Skizzen der Reihe 6 veranschaulicht.

Im Kapitel „ Über uns – bedeutende und interessante Persönlichkeiten unseres Geschlechts“ ist ein Artikel über die bekanntesten Sprosse dieses Zweigs, Prof. Dr. Johann Nepomuk Woldřich und seinen Sohn Prof. Dr. Josef Woldřich und den vielleicht größten Abenteurer der ganzen Familie dem Innsbrucker Landsmann Willhelm Richard Anton Woldrich genannt „Der Löwe von Ikoma“