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Stachau Auch Stachau war anfänglich keine einheitliche Siedlung, es gab Namen wie Unter und Ober Stachau, und nicht einmal diese bezeichneten eine Einheit, denn da gab es noch eine Gruppe von Anwesen welche als Pirschlhof ( nach dem Glasmacher Pirschner aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts) bezeichnet wurden, und eine weitere Siedlung genannt Veitlhof (nach Veit Stach aus den Jahren von 1588-1667). Stachau, wird als Einheit zum ersten mal 1617 als Stachengericht –Stachauer Gericht erwähnt. 1630 dann als Stacher – Gericht.
Der Name des ursprünglichen Anwesens hat sich hier durch eine historische Entwicklung auf das ganze Gebiet übertragen Die Eustachen (Stachen) waren höchstwahrscheinlich Deutsche Siedler, welche sich hier am Anfang des 16. Jahrhunderts niederließen.
Sebestow Im Jahre 1617 siedelte hier Sebastian, 1618 benannt als Sebastian Hasl. In der Geburtenmatrik von Watzau ist am 12. März 1674 die Geburt eines Kindes eingetragen, dessen Vater Daniel Šebesta ex Stach war. Am 7. Dezember wurde Gregor Šebesta geboren.
Der Ortsname Sebestow entstand aus dem Vornamen von Sebastian Hasl am Anfang des 17.
Tejmlau Im Jahre 1617 lebte hier Thomas Seidl, später Thoma Wäckenbauer, nach ihm Georg Wäckenbauer. In der Trauungsmatrik von Watzau ist er als Georgius Tejml eingetragen. Am 16.4.1679 ist als sein Vater Jacob Tejml von Aubislau angegeben. Am 19. Oktober 1704 ist als Vater Georg Uhlíř auf dem Tejmlauer Grund bei Stach eingetragen. 1713 gehören Georg Uhlik die gleichen Grundstücke, welche im Jahre 1654 Georg Wäckebauer innehatte. 1740 wird der Ort Wacklbauerhof genannt. V roce 1617 zde žil Thoma Seidl, později Thoma Wäckebauer. In der Trauungsmatrik von Watzau ist ein Eintrag vom 21. Januar 1753 „ beide von Tejml“. Das Grundbuch enthält in einen Eintrag von 1791 den Namen Mathias Uhlirž aus Tejmlau.
Der Ortsname Tejmlau entstand aus der Verkleinerungsform von dem Vornamen von Thoma – Tejml. Tejmlau ist seit 1922 zusammen mit Jawornik eine eigenständige Gemeinde.
Wischehrad Erstmals wird dieser Ort in der Geburtenmatrik von Watzau am 30. Dezember 1737 erwähnt. Getauft wird Mathias Kotal aus Wischohrad. 1740 wird Wischohradt erwähnt als der Ort wo Martin Rodt wohnte erwähnt. 1837 wird Josef Kluiber vulgo Wischohradt, Wohnort Jachimow erwähnt.
Der Name dieses Weilers wurde aus der Ortsüblichen Bezeichnung übernommen welche die benachbarte Tschechische Bevölkerung benutzte. der erste Hinweis auf eine Ansiedelung ist aus dem Jahre 1681, als am 2. Februar Dorota Michaloitz aus Stachau und Michael Ruttenbacher aus Nitzau heirateten. Die Eheleute erbauten hier ein Anwesen, welches Katharina geb. Ruttenbacher bei ihrer Heirat mit Martin Rod aus Raczow im Jahre 1709 übernahm.
Zadow Seinen Namen leitet der Ort aus der Lage der Anwesen ab. „ hinter dem großen Felsen“, heute Klosterman Berg. 1740 steht geschrieben: „ Hinterhalb groszen Stein“, oder oberhalb groszen“. 1772 wird die Bezeichnung „ Hinter Seithen, im Jahre 1785 Churanow und Ober Stachau und im Jahre 1837 schon Zadow, verwendet.
